Wunderkinder auf Tour

Europa liegt Mozart zu Füßen

Im Juni 1763 bricht die gesamte Familie zur ersten großen Tour auf. Vorerst auf bekanntem Terrain wie München und Augsburg geht es über Frankfurt nach Brüssel und schließlich kommt die Familie im November in Paris an. Zahlreiche Konzerte an den verschiedenen deutschen Höfen prägen die Reise.

Paris wird ein voller Erfolg, und so lässt Vater Leopold erstmals Kompositionen seines Sohnes drucken. Als „richtiger“ Komponist reist der 8-jährige Mozart samt Familie im Frühling 1764 nach England weiter. Mozart trifft dort auf J. C. Bach, welcher seine weitere Entwicklung wesentlich prägt. Mozart taucht über ein Jahr in die Musikwelt Londons ein, die sich nicht nur in Adelskreisen abspielt. 

1965 bricht die Familie Mozart in Richtung Heimat auf. Über Frankreich, die Niederlanden, die Schweiz und Deutschland gelangen sie am 29. November 1766 wieder nach Salzburg, um nur 9 Monate später nach Wien zu reisen. Die Kinder erkranken schwer an den Blattern.

In Wien bleibt der erhoffte große Erfolg aus, Mozart hinterlässt aber erste musikalische Spuren, bevor er 1769 nach Salzburg zurückkehrt und dort zum unbesoldeten Konzertmeister der erzbischöflichen Hofmusik ernannt wird.

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