Salzburger Ära

Das Wunderkind Mozart wird erwachsen

Die Jahre 1771-1777 verbringt Wolfgang A. Mozart zum großen Teil in Salzburg. Diese Ära wird eingeleitet durch den Tod des Grafen Schrattenbach und der Nachfolge von Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo, der ihn zum besoldeten Konzertmeister der Hofkappelle ernennt. Dieser gewährt Mozart die nötigen Urlaube  für seine Opern-Verpflichtungen in Mailand. Für Mozart  beginnt ein ruhigerer Lebensabschnitt, zahlreiche Kompositionen wie auch ein Opernauftrag für München entstehen. Die Spannungen zwischen Mozart und dem Erzbischof nehmen allerdings zu.

Mozart begibt sich mit seiner Mutter erneut auf Reisen und sucht sein Glück in Mannheim, wo er sich prompt in Aloysia Weber verliebt. Hier schließt er zudem Kontakte zu J. C. Cannabich, Leiter des berühmten Mannheimer Orchesters. Mutter und Sohn reisen 1778 weiter nach Paris, wo im Juli 1778 seine Mutter stirbt.

Mozart kehrt wieder nach Salzburg zurück, um dort 1779 die ihm zugesicherte Stelle als Konzertmeister und Hoforganist anzunehmen. Zwei Jahre später kommt es zum endgültigen Bruch bei Auseinandersetzungen anlässlich der Feierlichkeiten der Thronbesteigung Kaiser Joseph II. Mozart verlässt Salzburg und versucht sich als freier Künstler in Wien.

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Mozart in Salzburg