Neubeginn in Wien
Mozart als freier Künstler in Wien
1781 bricht Mozart nun entgültig mit Salzburg und wird als freier Künstler in Wien ansässig, was sich zu Beginn nicht leicht gestaltet. Er verliebt sich in Konstanze Weber, Aloysias jüngere Schwester, die er 1782 sehr zum Widerstreben des Vaters heiratet. Zeitgleich erhält Mozart einen kaiserlichen Opernauftrag - „Die Entführung aus dem Serail“ wird im Juli 1782 mit großem Erfolg uraufgeführt.
Für Mozart beginnt eine intensive und produktive, aber vor allem eine höchst erfolgreiche Zeit als Komponist und Pianist. Neben seinem Ruhm in der Residenzstadt Wien dürfte auch seine finanzielle Lage gut sein. Selbst Vater Leopold kann anfangs bestätigen, dass Mozart gut verdiene und mit seiner Familie einen ordentlichen Hausstand führe.
Mozart wird 1984 in die Freimaurerloge aufgenommen, dort trifft er auch Emanuel Schikaneder, mit dem später „Die Zauberflöte“ entstehen wird. Mozart gibt viele Konzerte in Adelshäusern und öffentlichen Sälen und wird ein gefragter Künstler. Seine Hoffnung, am Hof des Kaisers angestellt zu werden geht nicht in Erfüllung, was seinem Erfolg kaum Abbruch tut, sein Einkommen aber auch seine Ausgaben überschreiten schon bei weitem die ehemaligen Salzburger Verhältnisse.


