Ruhm und früher Tod

Erfolgreich bis zum frühen Tod

Neben seinen ruhmreichen Beschäftigungen ist Mozart in der Wiener Zeit auch kompositorisch höchst produktiv. In den Jahren 1781-1791 entstand circa die Hälfte seines Lebenswerks. Mitte der 80er freundet sich Mozart mit Joseph Haydn an. 1787 feiert Mozart mit „Die Hochzeit des Figaro“ (KV 492) und „Don Giovanni“ (KV 527) in Prag Triumphe. In diesem Jahr stirbt auch Vater Leopold Mozart. 

Mozart wird als k. u. k. Hofmusikus beim Kaiserhof eingestellt, aber trotz respektabler Einkünfte verschuldet sich Mozart aus verschiedenen Gründen zunehmend. Auf der Suche nach zusätzlichen Aufträgen begibt er sich im Frühjahr 1788 wieder auf Reisen und schreibt sogenannte Bettelbriefe an verschiedene Logenbrüder.

In seinen letzten zwei Lebensjahren arbeitet Mozart wie ein Besessener. Neben seiner Konzerttätigkeit entsteht auf Kaiserauftrag „Così fan tutte“, er reist zur Kaiserkrönung nach Frankfurt, komponiert „Die Zauberflöte“, „La clemenza di Tito“, bringt diese auch zur Aufführung und beginnt das mysteriöse Auftragswerk - das „Requiem“. Ab 20. November 1791 ist Mozart bettlägerig, erholt sich nicht mehr und verstirbt in der Nacht auf den 5. Dezember vermutlich an rheumatischem Fieber. 

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Mozart in Wien | Figarohaus